Sicherheit / Technik

Für die Durchführung unserer Höhenfeuerwerke verwenden wir fast ausschließlich Kugelbomben anstatt herkömmlicher Feuerwerksraketen.

Dadurch ergeben sich im wesentlichen drei Vorteile:

  • bessere Qualität
  • keine herabfallenden Teile wie bei Raketen
  • hohe Zündfolgen möglich

Die Feuerwerksbomben werden aus GFK-Kunststoffmörsern von Kaliber 63 bis 300 mm, abgefeuert. Kunststoffrohre haben gegenüber herkömmlichen Mörserrohren aus Stahl oder Aluminium den Vorteil, dass im Falle des Zerberstens eines Abschussrohres keine Metallsplitter weggeschleudert werden.

Mehrere Mörserrohre sind wiederum in Batterien zusammengefasst. Die einzelnen Rohre werden mit Feuerwerksbomben bestückt und untereinander verleitet.

Alle Materialien, egal ob Abschussrohre oder Effekte, sind von der BAM ( Bundesamt für Materialforschung und -prüfung ) geprüft und zertifiziert. Ebenfalls achten wir bei der Auswahl unserer Einkaufspartner zuerst auf Qualität und Vertrauenswürdigkeit und zu Schluss auf den Preis. Als Effektmaterial verwenden wir daher nur geprüfte Qualität von Herstellern und Händlern aus China und Deutschland.

Aus Sicherheitsgründen wird in unserem Unternehmen  größtenteils elektrisch gezündet. Dadurch muss sich der Pyrotechniker während des Abbrennens des Feuerwerkes nicht unmittelbar im Gefahrenbereich aufhalten und es ergibt sich eine wesentliche Reduzierung des Unfallrisikos.

Nach einer Vorbesprechung und Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten entwickeln wir "Ihr" ganz persönliches Feuerwerk, abgestimmt auf Ihre Wünsche, auf Ihr Publikum und Ihre Veranstaltung. Grundsätzlich sollten die notwendigen Vorbereitungen wie Ortsbesichtigung und Behördengänge mindestens 8 Wochen vor dem Abbrenntermin abgeschlossen sein.

Sicherheitsabstände

Folgende mindest Sicherheitsabstände zum Publikum müssen berücksichtigt werden:

10 - 30 Meter

Bodenfeuerwerk und Frontstücke. Diese dürfen sich nicht aus der Halterung lösen.

50 Meter

Römische Lichter und Feuertöpfe ohne Knall, Steighöhe maximal 30 Meter,
Bombetten Kaliber 24 - 32.

70 Meter

Römische Lichter und Feuertöpfe mit Knall vom Publikum weggerichtet,
Bomben Kaliber 60 verladen - senkrecht.

100 Meter

Kugelbomben bis Kaliber 150, Zylinderbomben bis Kaliber 100.

125 Meter

Kugelbomben mehr als Kaliber 150, Zylinderbomben mehr als Kaliber 100,
Raketen Klasse IV entgegengesetzt zum Publikum, Flaggenbomben cal 210.

200 Meter

Girandolen, Raketenfächer, Zylinderbomben aus Stahlrohren.

Fahrzeuge

Zündet der Pyrotechniker lang ziehende Bomben, die unter Umständen bis zum Boden abregnen, so muss bei Fahrzeugen mit Brandschäden am Lack gerechnet werden. Handelt es sich nur um ein Einzelfahrzeug welches nicht weggebracht werden kann, so kann man nasse Decken oder Tischtücher ( Baumwolle ) über das Fahrzeug legen. Ist der glühende, abregnende Stern bereits teilweise verascht, so wird das Fahrzeug keinen Schaden nehmen.

Markisen und Folien

Blumenbeetabdeckungen, Schwimmbadfolien, Terrassenmarkisen, Sonnenschirme, zum Trocknen aufgehängte Wäsche, Werbefahnen und sonstige Planen aus Kunststoffen sind enorm anfällig für noch heiße Sterne und werden oft beschädigt. Diese sollen entweder entfernt werden oder der Veranstalter hat das Risiko zu tragen.

Trockene Bodenbedeckung

Heuhaufen, Stroh, trockene Bodengehölze und landwirtschaftliche Anbauflächen sind im Hochsommer oft extrem ausgetrocknet und stellen somit ein hohes Brandrisiko dar.

Schwimmbäder

Fällt während des Feuerwerkes Aschenregen in ein Schwimmbad, so bildet sich nach dem Niedersinken im Wasser ein schwarzer Ring am Boden. Dieser kann durch Wegwischen mit einem Besen am nächsten Tag zum Verschwinden gebracht werden. Folien unter Wasser werden nicht beschädigt.

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